Mediendokument: Kantonsspital BL - die Ein-Standort-Lösung des VSAO Basel und der AeG BL

Das Konzept des VSAO Basel und der AeGBL zur Zukunft des KSBL

 

Die Ärztegesellschaft Baselland und der VSAO Basel stellen ihr Einstandort-Konzept für die Neuausrichtung des Kantonsspitals Baselland (KSBL) vor. Der ideale, finanzierbare und optimal erreichbare Standort ist gemäss des von den beiden medizinischen Verbänden entwickelten Konzeptes das Gebiet „Salina Raurica“ in Pratteln.

Die Ärztegesellschaft Baselland setzt sich zusammen mit ihren Partnerorganisationen Medizinische Gesellschaft Basel und VSAO Basel seit Jahrzehnten für eine regionale Betrachtung der Gesundheits-Versorgung und eine enge Kooperation zwischen BS und BL ein. Nach dem Scheitern der Spitalfusion droht nun wieder eine kontraproduktive Konkurrenz-Situation zwischen dem Universitätsspital Basel (USB) und dem Kantonsspital Baselland (KSBL). Zudem hat das KSBL schon seit der seit 2012 in Umsetzung befindlichen BL-internen „Fusion“ grosse Probleme mit andauernden Verlusten von Substanz, Kaderärzten und Patienten. Sowohl für einen Alleingang wie auch für eine zukunftsweisende Partnerschaft mit dem USB brauchen wir ein starkes KSBL.

Beim Standort Laufen geht es neben dem Patientenwohl vor allem um politische, juristische und historisch gefärbte Entscheide, weshalb die Zukunft des Laufener Spitals nicht Teil dieses Konzeptes ist. Die Strategie mit den Standorten Bruderholz und Liestal ist wie die Entwicklung der letzten Jahre aufzeigt definitiv gescheitert. Der Standort Bruderholz ist durch die vielen Schlagzeilen negativ konnotiert. In Liestal fehlen Platz, Entwicklungsmöglichkeiten und Einzugsgebiet für eine erfolgreiche Expansion.

Das von uns entwickelte Konzept für die Neuausrichtung des KSBL wurde von den Areal-Entwicklern auf die planerische Umsetzbarkeit geprüft. Die Areal-Entwickler setzten sich aus Architekten sowie den politischen Behörden der Gemeinde Pratteln und des Kantons Baselland zusammen.

Durch die ideale Anbindung an den öffentlichen Verkehr (eigene S-Bahn-Haltestelle, Bus, geplante Tramverlängerung) wie auch an den motorisierten Individualverkehr (Kantonstrasse, Autobahn) inklusive der zu prüfenden Möglichkeit einer direkten Abfahrt ab Autobahn für Blaulicht-Transporte bietet der Standort eine optimale Erreichbarkeit für das Oberbaselbiet, den unteren Kantonsteil und das Fricktal.

Der Campus umfasst die Bereiche Akutspital, ambulantes Zentrum sowie Alter & Pflege. Die 3 Leistungsangebote (Akutspital, ambulantes Zentrum und Alter/Pflege) sind auf dem Perimeter prozessual optimal gegliedert.

Der Business-Case sieht unterschiedliche Strategien in der Beschaffung und Finanzierung vor, um möglichst wirtschaftlich und in kürzester Zeit über die neue Infrastruktur verfügen zu können. Gleichzeitig sollen das KSBL finanziell gestärkt und die Risiken für Steuer- und Prämienzahler minimiert werden.

Das Konzept erfüllt gemäss zuständiger Behörden die Anforderungen der Störfallverordnung (Bahntransporte, Autobahn, Gasleitung) und der Lärmschutzverordnung.

 Das neue Kantonsspital BL für die stationären Behandlungenim Rahmen der (erweiterten) Grundversorgung würde eine Investition in der Grössenordnung von CHF 400 Millionen bedingen. Für die geplanten Umbau- und Ausbau-Massnahmen an den bisherigen Standorten Bruderholz und Liestal wird demgegenüber mit mindestens CHF 500 Millionen gerechnet. Diese deutlich höheren Kosten müssten zudem währenden des laufenden Betriebes (Baustellen während 10 bis 15 Jahren) in eine alte Bausubstanz mit veralteten Prozessen investiert werden. Ob diese Investitionen durch betriebliche Optimierungen aufgefangen werden könnten, ist sehr fraglich. Der grosse Vorteil des Neubaus ist, dass während der Bauzeit keine Patientenbetreuung auf Baustellen stattfindet und zuletzt ein modernes und auf die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtetes Spital zur Verfügung steht.

Das Zentrum für ambulante und kurzstationäre Medizin wird gemäss Konzept in der Grössenordnung von CHF 200 Millionen durch einen Investor finanziert und kann langfristig zu günstigen Konditionen sowohl vom KSBL wie auch vom USB (!) und/oder Dritten gemietet werden. Das ambulante Zentrum ist baulich vom stationären Akutspital getrennt und profitiert von eigenen optimierten Prozessen. Aber wo es sinnvoll ist, soll eine enge betriebliche Zusammenarbeit zur Nutzung von Synergieeffekten und Senkung der Betriebskosten erfolgen.

Der zentrale Eingangsbereich ("Piazza") mit qualitativ hochstehender Adresswirkung dient unter anderem der Notfall-Triage und damit der Entlastung des Akutspitals. Ein grosszügig dimensioniertes Parkhaus sichert die direkte Erreichbarkeit für Patienten, Angehörige und Personal.

Der Bereich Alter und Pflege ist gemäss Konzept vollständig eigenständig, profitiert jedoch vom Dienstleistungsangebot des Akutspitals (z.B. Küche, Wäscherei, Personal), womit beide Anbieter ihre Betriebskosten wirksam senken können.

Die Vorteile der Ein-Standort-Lösung:

  • Weniger und überschaubare Risiken für den Kanton als Eigentümer und damit für den Baselbieter Steuer- und Prämienzahler.
  • Sicherstellung der Gesundheitsversorgung für den Kanton Baselland.
  • Finanziell tragfähige und attraktive Lösung. Umsetzung im selben Zeitraum wie die Bestandes-Sanierung.
  • Durch ein modernes KSBL an diesem idealen Standort wird die Tür geöffnet für zukünftige enge Kooperationen mit dem USB wie auch für Dritte:
    • Gemeinsame Nutzung des ambulanten Zentrums
    • Schwergewichtige Abwicklung von (erweiterter) Grundversorgung am Standort KSBL (im Gegenzug Konzentration der hochspezialisierten Medizin am Zentrum/USB).
  • Vermeidung von Investitionen in alte, nicht zukunftsträchtige Gebäude und Standorte (Bruderholz, Liestal).
  • Klar günstiger und wirtschaftlicher als das Festhalten an der bisherigen Lösung mit zwei oder drei Standorten (Investitionen, Betrieb).
  • Klare Vision im Hinblick auf die zukünftigen Bedürfnisse.
  • Vereinfachte Transformationsphase mit ungestörtem Weiterarbeiten an den alten Standorten bis zur Fertigstellung.

Die Ärztegesellschaft Baselland und der VSAO Basel haben dieses Konzept beim Eigner (Kanton BL, vertreten durch den Regierungsrat) und beim Verwaltungsrat des KSBL deponiert. Gerne weisen wir an dieser Stelle auch auf eine Pressekonferenz zur Thematik Mitte August hin.

Ärztegesellschaft Baselland                                     VSAO Basel

Dr. Tobias Eichenberger, Präsident                         Dr. Dr. Miodrag Savic, Präsident

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Politagenda 2019 der Ärztegesellschaft Baselland und des VSAO Basel

1. Die Ärzteverbände beider Basel setzen sich ein für geeignete politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rah-menbedingungen der ärztlichen Berufsausübung. Unsere Mitglieder sollen ihren beruflichen Auftrag gegenüber den Patientinnen und Patienten in Freiheit der Entscheidungen, unter verantwortungsvollem Mitteleinsatz auch in Zukunft mit Freude bestmöglich erfüllen können. Dazu gehört auch die Einhaltung des Arbeitsgesetzes bei ange-stellten Ärztinnen und Ärzten.

2. Der Volksentscheid zur Spitalfusion ändert an unserem Bekenntnis zur Vision „Gesundheitsraum Nordwest-schweiz“ nichts. Er bezeugt jedoch, dass Top-Down-Ansätze ohne genügende Berücksichtigung der Expertise so-wohl der zuweisenden wie der institutionell tätigen Ärztinnen und Ärzte, welche die Region und die Arbeit an der Front kennen, scheitern. Mit dem Staatsvertrag „Gemeinsame Gesundheitsplanung“ wird ein gemeinsames Vor-gehen der beiden Kantone im Bereich Planung, Koordination und Regulierung der Gesundheitsversorgung ermöglicht. Damit diese den qualitativen Anforderungen an eine zukunftstaugliche und patientenfreundliche Versorgung genügt, verlangen wir von Beginn weg die Einbindung in die anstehenden Planungsarbeiten.

3. Die Vertraulichkeit medizinischer Daten ist ein unverzichtbares Recht der Patienten. Die Bestrebungen von Politik und Krankenversicherern zur Aufweichung des Datenschutzes sind kontraproduktiv. Der „gläserne Patient“ stellt das für eine gute Arzt-Patienten-Beziehung grundlegende Vertrauensverhältnis in Frage. Wir setzen uns entschie-den für den Schutz der Privatsphäre (Berufsgeheimnis und Datenschutz) bei allen Patienten ein, namentlich auch im Bereich der eHealth-Entwicklungen.

4. Wir begrüssen die Bestrebungen von Bund und Kantonen, dem Mangel an Ärztinnen/Ärzten und Pflegepersonal (HF) entgegen zu wirken. Wir erwarten von Bund und Kantonen, dass sie die Verantwortung für einen nachhaltigen Aufbau und Erhalt des Personalbestandes im Gesundheitswesen übernehmen und für Ausbildungsplätze im Inland sorgen. Das noch vorhandene qualifizierte Gesundheitspersonal sollte primär mit und am Patienten tätig sein und nicht in zunehmendem Masse administrative Arbeiten verrichten müssen.

5. Wir stellen mit grosser Besorgnis fest, dass auf den Institutionen zur stationären Versorgung – mit definierten Ge-winnvorgaben zur Finanzierung von Investitionen – ein übermässiger betriebswirtschaftlicher Druck lastet. Dieser Druck fördert die Tendenz, dass von Klinik-Leitungen in ethisch fragwürdiger Weise auf medizinische Entscheidun-gen (bezüglich der Abklärung und Behandlung von Patienten) Einfluss genommen wird. Derartige, rein ökonomisch bedingte Fehlentwicklungen sind inakzeptabel und müssen entschieden bekämpft werden.

6. Die Ärzteverbände betrachten die Qualitätssicherung grundsätzlich als integralen Bestandteil der ärztlichen Tätig-keit. Sie bekennen sich zu den in der Q-Charta der SAQM formulierten Grundprinzipien und unterstützen deren Bemühungen zur Erfassung, Koordinierung und Sichtbarmachung der ärzteeigenen Qualitätsaktivitäten. Den freien Zugang des Patienten zum Arzt seiner Wahl sehen auch wir als unverzichtbaren Aspekt der Qualität, der unbedingt erhalten bleiben muss.

7. Die direkte Medikamentenabgabe der Ärztin an den Patienten (= DMA, auch „Selbstdispensation“ genannt) ist im Kanton Baselland seit Jahrzehnten etabliert und bewährt und stellt auch eine Option für den Kanton Basel-Stadt dar. Unabhängige Statistiken zeigen klar auf, dass die Medikamentenkosten in DMA-Kantonen tiefer sind, als in Kantonen ohne direkte ärztliche Medikamentenabgabe.

8. Diese politische Agenda wird im Sinne einer „rollenden Planung“ den ständig wechselnden Gegebenheiten und Anforderungen angepasst. Wir informieren aktiv über gesundheitspolitische Themen in unserem Publikationsorgan SYNAPSE (www.synapse-online.ch/archiv).

 


„Spital-GAV“: Ziel noch nicht erreicht

Es droht eine Pattsituation

In bisher 19 Halbtages-Sitzungen haben Delegierte von fünf Nordwestschweizer Berufsverbänden und Gewerkschaften, in denen Mitarbeitende aus dem Gesundheitswesen organisiert sind, mit den Arbeitgebervertretern Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geführt. Der soll in Kraft treten, falls die Spitalfusion am 10. Februar 2019 in Volksabstimmungen in den beiden Basler Kantonen gutgeheissen wird. Das Ziel, den GAV bis Ende 2018 unterschriftsbereit vorliegen zu haben, ist allerdings verfehlt worden. Vielmehr droht ein Patt, da sich die beiden Parteien bisher in mehreren relevanten Punkten uneins sind. Die vor der Festtagspause vorliegende Fassung reicht den Arbeitnehmerverbänden jedenfalls nicht zur Unterzeichnung, so dass die Verhandlungen nach den Feiertagen ergebnisoffen weiter geführt werden.

Seit April 2018 versuchen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter einen neuen Gesamtarbeitsvertrag auszuhandeln, der im Fall eines Vollzuges der geplanten Fusion des Uni-Spitals Basel und des Kantonsspitals Baselland zum „Universitätsspital Nordwest AG“ die zwei bisherigen Verträge ersetzen soll. Das Unterfangen erweist sich nach wie vor als sehr schwierig, was einerseits den in solchen Fällen üblichen Unterschieden zwischen Angebot der Arbeitgeber und Forderungen der Arbeitnehmer geschuldet ist, anderseits aber mit unterschiedlichen Bewertungen des bisher vorliegenden Vertragsentwurfes durch die beiden Parteien erklärt werden kann. 

 Im Gegensatz zur Arbeitgeberseite, die zu Beginn der Verhandlungen im Frühjahr 2018 den Arbeitnehmenden im künftigen Universitätsspital Nordwest „ausgezeichnete Arbeitsbedingungen“ in Aussicht gestellt hatte und auch aktuell von einem „ausgewogenen Gesamtpaket“ spricht, ist die Arbeitnehmer-Vertretung dezidiert der Ansicht, dass im Vergleich mit den bisherigen GAV’s Verschlechterungen drohen, wenn in den nach wie vor strittigen Vertragspunkten keine Einigung erreicht wird. Um aber doch noch Konsens zu erzielen, muss sich die Arbeitgeberseite nach Ansicht der Arbeitnehmervertretung namentlich in den folgenden Bereichen spürbar bewegen:

 In der Festlegung des Arbeitsortes

  • In den Massnahmen bei Kündigungen aus wirtschaftlichen und/oder strukturellen Gründen
  • In der generellen Lohnentwicklung
  • In den Arbeitnehmerforderungen nach einem automatischen Teuerungsausgleich
  • In der Installierung eines Schiedsgerichts, das bei Uneinigkeiten in Bezug auf die Lohnentwicklung urteilen und entscheiden soll
  • In den Schichtzulagen für Assistenz- und OberärztInnen, die aktuell nur halb so hoch sind wie die Zulagen für das Pflegepersonal

In all diesen Bereichen wurde an eine auf Vorschlag der Arbeitnehmerseite zusätzlich anberaumten Sitzung am 17. Dezember 2019 weiter verhandelt, ohne dass dabei in dieser Zusatzrunde genügend Resultate erreicht wurden. Damit ist unvermeidbar, dass es ab Januar 2019 weitere Verhandlungssitzungen der beiden Parteien braucht, um die drohende Pattsituation doch noch abzuwenden. Die jetzt vor der Feiertagspause vorliegende Fassung reicht jedenfalls den fünf  Arbeitnehmerverbänden, dieses Zwischenfazit ist eindeutig, nicht zur Unterzeichnung. 

Zusammengesetzt ist die Arbeitnehmer-Delegation durch Vertretungen des „Baselstädtischer Angestellten-Verband“ (BAV), des „Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK“, der Gewerkschaft Syna, des „Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste“ (vpod region basel)  und des „Verband Schweizerischer Assistenz-und Oberärzte/-innen beider Basel“ (VSAO).


Dienstplanerforum

Das Diskussionsforum für DienstplanerInnen ist online. Dieses ermöglicht es den DienstplanerInnen, sich über Probleme und Lösungen bei ihrer Aufgabe auszutauschen.

>> zum Diskussionsforum für DienstplanerInnen


VSAO Basel über respektlosen Umgang mit Ärzten beunruhigt

Gefahr der medizinische Unterversorgung droht

Der Verband der Schweizerischen Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzte Sektion Basel (VSAO Basel) stellt sich hinter die Ärzteschaft im Bruderholzspital und zeigt sich beunruhigt über die neusten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Spitalkooperation der beiden Basel und der Ankündigung das Bruderholzspital künftig nur noch als Ambulatorium zu betreiben. Insbesondere bemängelt der VSAO Basel, dass die Ärzteschaft oder zumindest die Keyplayer nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden wurden. Dieser respektlose Umgang mit den Ärztinnen und –Ärzten aber auch dem restlichen Personal ist inakzeptabel. Damit droht auch eine medizinische Unterversorgung der Bevölkerung und Engpässe in den Notfallstationen.

 Es ist für den VSAO Basel absolut unverständlich, dass die Verantwortlichen nichts gegen den Exodus der Ärzte aus dem Bruderholzspital unternehmen und diesen im Gegenteil sogar noch fördern. Ein kurzfristiger Wegfall des Bruderholzspitals, welcher aufgrund der jetzigen Situation unweigerlich sehr bald eintreten wird, führt nach Auffassung des VSAO Basel entgegen der Ansicht der Regierungsvertreter zu einer medizinischen Unterversorgung der Bevölkerung des unteren Baselbietes. Es ist zu befürchten, dass das Basler Unispital sowie die anderen umliegenden Spitäler ihre Kapazitäten nicht zeitnah genug ausbauen können, sodass eine Gefährdung der medizinischen Versorgung und insbesondere massive Engpässe in der Notfallmedizin nicht auszuschliessen sind. Der VSAO Basel weist darauf hin, dass ein allfälliger Versorgungsengpass in der alleinigen Verantwortung der Baselbieter Regierung liegt.

Der VSAO Basel gibt ausserdem zu bedenken, dass mit dem Wegfall des Bruderholzpitals als Ausbildungsklinik die Sicherstellung einer guten Weiterbildung - wie sie aktuell im Bruderholzspital gewährleistet ist - wegfällt. 

Der VSAO Basel unterstützt ausdrücklich die Stärkung des öffentlichen Gesundheitswesens in der Nordwestschweiz und auch die geplante Fusion der Spitäler der beiden Basel. Eine Einbindung medizinischer Führungspersonen aus beiden Kantonen in die Entwicklung eines solchen Projektes ist jedoch elementar. Im bisherigen Prozess wurde es leider verpasst die Ärzte aller beteiligten Spitäler einzubeziehen und das Know-How zu nutzen. Der VSAO Basel fordert deshalb, dass die weitere Planung des Fusionsprozesses nun rasch, konstruktiv und unter Einbezug aller Fachkräfte (auch der Kliniken) erfolgt. Nur so kann ein Verlust von hochqualifiziertem Personal und somit von Wissen und Qualität verhindert werden, was gerade auch in Zeiten von grossem Ärztemangel immens wichtig ist.

Am Bruderholzspital wird innovative Medizin und Chirurgie auf hohem Niveau angeboten. Die Angebote sind durchaus komplementär zu den Angeboten des Unispitals zu verstehen. Es gilt nun, diese Qualität reibungslos in ein neues gemeinsames Unternehmen zu überführen. Dies kann aber nur in konstruktiver Zusammenarbeit geschehen.


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