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Sinnvolle Nutzung der Arbeitszeit und Fortbildung sind für Ärzte wichtiger als Lohn

Medienmitteilung vom 23.Mai 2018

Für die angestellten Ärztinnen und Ärzten der Region Basel sind eine sinnvolle Nutzung und eine klare Regelung der Arbeitszeit sowie die Möglichkeiten zur Weiterbildung klar wichtiger als die Frage der Entlohnung. Das hat eine Befragung unter den rund 2500 Mitgliedern der „Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte“ (VSAO) der Sektion beider Basel ergeben. Die grosse Mehrheit dieser Fachleute arbeitet in Spitälern oder Kliniken und ist damit vom riesigen ökonomischen Druck, unter dem das Gesundheitswesen leidet, besonders stark betroffen. 

Der Umgang mit der Arbeitszeit, der in der Praxis sehr häufig noch immer im krassen Gegensatz zu den vertraglichen Vereinbarungen und rechtlich bindenden Reglementen steht, ist in der Mitgliederbefragung, die der VSAO Basel vornahm, der am häufigsten genannte Missstand im Beruf. Rund 40 % äussersten sich in diesem Sinn, wobei auch diese Umfrage klar bestätigt, wonach Ärztinnen und Ärzte durch ein Übermass an administrativer Arbeit stark an der Ausübung ihres Kernauftrags behindert werden.

 Dahinter kritisieren rund 24% Mängel im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Nur 18,3 Prozent führte Lohnfragen an, die man prioritär behandeln müsse. Diese tiefe Zahl überrascht insofern, weil sich Assistenz- und teilweise auch Oberärzte lohnmässig mehrheitlich unter dem Niveau von Berufen wie Primarlehrer oder auch Kindergärtnerinnen bewegen.

 Eine weitere Erkenntnis der Befragung, die der VSAO als bedenklich beurteilt, ist die Tatsache, dass nur knapp zwei Drittel wieder einen medizinischen Berufsweg wählen würden, wenn sie nochmals „zurück an den Start“ könnten. Mehr als 13 % beantwortete diese Frage mit einem klaren Nein und würden damit einen anderen Beruf wählten, wenn sie könnten. Und über 22 % sind in der Frage „unschlüssig“. 

Der VSAO wird seine Anstrengungen in seinem Bemühen um weitere Verbesserungen der Arbeitsplatzsituation für die ärztliche Belegschaft in den Spitälern weiter intensivieren. Als eine erste Konklusion aus der Mitgliederbefragung will sich der VSAO intensiv dem Thema der administrativen Überbelastung annehmen, dies in der Überzeugung, dass eine markante Verbesserung in diesem Bereich einen positiven Domino-Effekt auslösen und damit weitere deutliche Fortschritte erzielt werden können.                                            

 


Haltung des VSAO Basel zur Spitalfusion: Ein Ja, aber mit Vorbehalt

Geschäftsleitung und Vorstand des VSAO Basel stehen der geplanten Spitalfusion im Prinzip solidarisch gegenüber. Sie bejahen deshalb dieses Projekt nach heutigem Stand, werden sich gegenüber der Öffentlichkeit auch in diesem Sinn äussern und taten dies am heutigen Tag bereits ein erstes Mal mit dem Versand eines Mediencommuniqués und auf unserer Website.  Allerdings behält sich die Führung des VSAO Basel eine Neubeurteilung vor, falls die Verhandlungen mit den Sozialpartnern für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag und für weitere relevante Belange bis zur geplanten Volksabstimmung im Februar 2019 keine Einigung bringen sollten.

Damit die Folgen der geplanten Fusion für die VSAO-Mitglieder unter dem Strich positiv sein werden, hat die Geschäftsleitung des VSAO Basel in mehreren Gesprächen mit den zuständigen Vorstehern der Gesundheitsdepartemente und mit den Verwaltungsräten des KSBL und des USB die Bedürfnisse, Erwartungen und Forderungen erläutert. Die drei wichtigsten Anliegen des VSAO Basel waren und sind dabei die Bereinigung eines neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) noch vor der Volksabstimmung, die freie Wahl der Pensionskasse, die Arbeitszeit- und Lohnthematik und die Sicherstellung der Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzte.

Diese Gespräche verliefen in der Summe konstruktiv und zeitigten bereits ein bedeutendes Ergebnis: Ein neuer GAV ist Bestandteil der im Februar 2018 unterzeichneten Staatsverträge. Die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und der aus fünf Verbänden  zusammengesetzten Arbeitnehmerseite, zu denen auch der VSAO Basel gehört, werden zeitnah aufgenommen.

Bei einer Zwischenbeurteilung sind der VSAO-Vorstand und die Geschäftsleitung an ihrer halbjährlichen Strategiesitzung Mitte April 2018 deshalb zum Schluss gekommen, vorerst ja zur Spitalfusion zu sagen und diese zustimmende Meinung vor der Volksabstimmung, die voraussichtlich im Februar 2019 in beiden Kantonen stattfindet, im Normalfall nochmals zu bekräftigen. 

Allerdings behält sich der VSAO Basel eine ergebnisoffene Neubeurteilung dieser unterstützenden Parole vor, falls in den Verhandlungen mit den Sozialpartnern zu neuen Arbeitsverträgen, insbesondere zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), nicht rechtzeitig vor der Volksabstimmung eine Einigung erzielt werden sollte.

 

 

 


Das macht der VSAO Basel für Dich

  • Wir vertreten mehr als 2300 Ärztinnen und Ärzte 
  • Wir reden mit Deinem Spitaldirektor
  • Wir beraten Dich kostenfrei in Rechtsfragen
  • Wir setzen uns für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Ärzteteilzeit) ein
  • Wir vermitteln bei schweren Verstössen gegen das Arbeitsgesetz
  • Wir verbessern Deine Arbeitsbedingungen (GAV)
  • Wir gestalten die regionale Gesundheitspolitik aktiv mit (MedGes, AegBL)