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„Spital-GAV“: Ziel noch nicht erreicht –...

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Neue VSAO-Kampagne: «Medizin statt Bürokratie!»

 

 

Der gesamtschweizerische Dachverband VSAO hat soeben eine Sonder-Webseite www.medizin-statt-bürokratie.ch aufgeschalten. Unter dem Motto «konstruktiv und konkret» sind Beispiele zu finden, wie Spitäler junge Ärztinnen und Ärzte bei der Administration entlasten. Auch ein Blick auf die neuen Werbeartikel lohnt sich. Die Postkarten und Erfrischungstücher können beim VSAO bestellt werden. Schau rein auf die Spezial-Website!

 

 

 

 

 

 

Verhaltenes Ja des VSAO Basel zur Spitalfusion

 

Vorstand und Geschäftsleitung  des „Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte Basel“ (VSAO Basel) haben für die Volksabstimmung zur geplanten Fusion des Uni-Spitals Basel und des Kantonsspitals Baselland zum „Universitätsspital Nordwest AG“, die am 10. Februar 2019 in den beiden Halbkantonen stattfinden wird, die Ja-Parole gefasst. Allerdings ist es eine Abstimmungsempfehlung des VSAO Basel an seine rund 2500 Mitglieder ohne Begeisterung, da die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) bis zum Zeitpunkt des Urnenganges mit Sicherheit noch nicht beendet sein werden.

 

 

 

Der logische Weg zu einer Parole hätte nach den Vorstellungen des VSAO anders ausgesehen: Um die eigene Haltung zur Spitalfusion endgültig beurteilen zu können, wäre das Vorliegen eines unterzeichneten oder zumindest unterschriftsreifen neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) im Prinzip eine Grundvoraussetzung gewesen. Weil sich indes die Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern mehr als erhofft in die Länge zogen und garantiert über den 10. Februar 2019 hinausgehen werden, sofern die Stimmbürger beider Kantone die Fusion überhaupt gutheissen, befindet sich der VSAO jetzt kurz vor dem Urnengang in der unbefriedigenden Lage, seine Mitglieder und die weitere Öffentlichkeit mit einer Abstimmungs-Empfehlung zu bedienen, die noch ohne Kenntnis des gesamten Vertragswerkes gefasst werden musste.

 

Das Ja des VSAO Basel ist deshalb ein Abstimmungsvorschlag, der erst nach ausführlichem Abwägen der Argumente zwar einstimmig, aber gleichwohl nicht aus vollständiger Überzeugung gefasst wurde. Entscheidend in einer wirklich schwierigen Güterabwägung war letztlich die Einsicht, dass der Status eines Universitäts-Spitals ohne die Fusion tatsächlich stark gefährdet wäre. Auch seitens seiner Mitglieder hat der VSAO zahlreiche deutliche Signale erhalten, wonach dem Erhalt des Forschungs-Standortes Basel Priorität und darum unter dem Strich höheres Gewicht einzuräumen sei als jenen Elementen im GAV, die nach wie vor Verhandlungsgegenstand mit offenem Ausgang sind. In der Tat besteht noch in einigen Bereichen, unter anderem zu den Themen Kündigungsschutz, Arbeitsort oder Schichtzulagen zwischen den Vorstellungen der Arbeitgeberseite und der Arbeitnehmervertretung Dissens.

 

In der Summe aller Argumente sind Vorstand und Geschäftsleitung zum aktuellen Zeitpunkt gut vier Wochen vor der Abstimmung zum Schluss gekommen, dass eine Parole ohne Tunnelblick, sondern aus einer übergeordneten Perspektive zu fassen sei und dass damit jede andere Empfehlung als ein Ja die schlechtere Lösung gewesen wäre. Dabei behält sich der VSAO Basel vor, den GAV nach Abschluss der Verhandlungen nicht zu unterzeichnen, falls der in der definitiven Fassung in zu vielen Bereichen ungenügend sein sollte. Kurzum: Eine jetzt beschlossene Ja-Parole des VSAO Basel muss keineswegs automatisch ein endgültiges Ja zum neuen Gesamtarbeitsvertrag nach sich ziehen.

 

Die Verhandlungen für einen neuen GAV, an denen auf Arbeitnehmerseite neben dem VSAO Basel vier weitere Berufsverbände oder Gewerkschaften beteiligt sind, laufen seit April 2017. Bisher beteiligte sich der VSAO Basel an 40 Halbtagessitzungen, von denen 20 Konferenzen aus direkten Verhandlungen mit dem Sozialpartner und die andere Hälfte aus Vorbereitungssitzungen innerhalb der Arbeitnehmervertretung bestanden.

 

Sollte am 10. Februar 2019 auch nur einer der beiden Basler Halbkantone die Fusionsvorlage ablehnen, würden auch die ganzen GAV-Verhandlungen hinfällig, weil in diesem Fall die Fusion gar nicht erst vollzogen werden könnte.

 

 

 

 




Das macht der VSAO Basel für Dich

  • Wir vertreten mehr als 2300 Ärztinnen und Ärzte 
  • Wir reden mit Deinem Spitaldirektor
  • Wir beraten Dich kostenfrei in Rechtsfragen
  • Wir setzen uns für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Ärzteteilzeit) ein
  • Wir vermitteln bei schweren Verstössen gegen das Arbeitsgesetz
  • Wir verbessern Deine Arbeitsbedingungen (GAV)
  • Wir gestalten die regionale Gesundheitspolitik aktiv mit (MedGes, AegBL)

 

 

 

Grossrat sagt Ja zur Spitalfusion